Der unbewusste und verbitterte Projektor

Der unbewusste und verbitterte Projektor

Vor ein paar Tagen hat ein Projektor über Facebook Kontakt mit mir aufgenommen und sein Verhalten war ein Paradebeispiel für einen unbewussten und verbitterten Projektor. Ich schreibe diesen Artikel, um Mechaniken des unbewussten Projektors sichtbar zu machen, die ihn verbittert machen und andere Menschen abschrecken, statt dass Menschen ihn wahrnehmen und anerkennen, was er sich so sehr sein Leben lang wünscht. Denn solange ein Projektor nicht weiß, wer er ist, tappt er meist verwirrt durchs Leben und macht eine bittere Erfahrung nach der nächsten. Der Grund: er lebt einfach nicht sich selbst und somit auch nicht seine Schönheit und sein tiefes Potential. Und sein Potential fängt er erst an zu leben, wenn er sich seinem Schatten stellt, statt davor weg zu rennen und es zu verleugnen. Das gilt übrigens für uns alle, eingeschlossen mich, und nicht nur für Projektoren.

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Was ist ein Projektor

Ein Projektor ist ein Mensch, der ein offenes Sakralzentrum hat und keines der Motoren haben eine Verbindung zum Kehlzentrum. Eben weil sein Sakralzentrum offen ist, hat er nicht viel Energie. Dadurch sind sie die geborenen “Studenten des Lebens” und nicht die “Arbeiterbienen”. Sie haben eine hohe Begabung den anderen zu sehnen, seine Stärken und seine Schwächen. Als Mentoren, Administratoren, Netzwerker und Ratgeber sind sie in ihrem Element.

Leider erklärt ihnen keiner ihre Besonderheit und so versuchen sie von klein auf, den Generatoren oder Manifestoren nach zu eifern und in der Welt “zu machen” und zu “manifestieren”. Das Resultat davon ist, dass der Projektor nicht gesehen und nicht anerkannt wird und stattdessen in tiefer Resignation und Verbitterung verfällt. Warum?

Wenn ein Fisch versucht zu fliegen, wird er scheitern. Wenn ein Fisch aber in seinem Element ist und schwimmt, dann hat er Erfolg. Genauso ist es mit dem Projektor: wenn er  versucht jemand anders zu sein, i.e. ein Energietyp wie der Generator oder Manifestor, wird er scheitern. Wenn er hingegen seine besondere Natur versteht und respektiert, dann hat er Erfolg im Leben. Er wird zum ersten mal gesehen und fängt an, die Anerkennung zu bekommen, nach der er sich so sehr sehnt und die er verdient.

Was ist nun die Schatten Seite des Projektors, sein Nicht-Selbst, wenn er sein Selbst nicht lebt?

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Der Schatten des Projektors

  • Er geht über Grenzen

    Der Projektor geht sehr oft über die eigenen Grenzen und die anderer MenschenProjektor Human Design, ohne sich dessen bewusst zu sein. Mit einem offenen Sakralzentrum fällt es dem Projektor schwer, Grenzen einzuschätzen und zu fühlen, wann genug genug ist. Er weiß nicht so recht, wo er selbst anfängt und wo er aufhört und achtet somit oft seine eigenen körperlichen Grenzen nicht. Zugleich lässt er andere Menschen über seine eigenen Grenzen gehen im Wunsch nach Zuwendung und Anerkennung.

    Wenn man seine Grenzen nicht versteht und nicht achtet, dann latscht man auch ständig über die Grenze anderer Menschen und merkt es oft gar nicht. So war es auch mit dem Projektor auf Facebook. Ich habe ihm eine Grenze gesetzt und ihm höflich gesagt, dass ich kein Interesse an einem persönlichen Austausch habe. Das wurde nicht respektiert und als ich ihn gar blockierte, nutze er einen anderen FB-Account, um mir erneut eine lange Nachricht zu schreiben und in dem, was er schreibt, latscht er wieder über meine Grenzen. Ich habe ihn auch hier blockiert. Kein Respekt für meine Grenze und meinen Wunsch, keinen persönlichen Kontakt zu haben.

  • Initiiert und gibt ungefragt Ratschläge

    Der Projektor hat die Gabe des “Sehens”. Er hat dasProjektor Human Design Talent den größeren Zusammenhang zu erfassen. Er sieht die Qualitäten und Fähigkeiten der anderen und weiß oft um die erforderlichen Schritte, die getan werden müssen, um etwas zu optimieren und produktiver und effizienter zu machen.

    NUR wenn der Projektor ungefragt Ratschläge gibt und sich dabei seine Aura natürlicher Weise wie eine Art Laser auf einen anderen Menschen fokussiert, dann er zeugt es im anderen eine enorme Dissonanz. Es tut fast weh und verwirrt, statt zu helfen. Sein Gegenüber ist eher abgeschreckt, als dass es die wohlmeinenden Ratschläge annehmen kann und der Projektor bleibt unverstanden und verbittert zurück. Der Weg daraus?! Seine natürliche Strategie und innere Autorität zu leben und warten, bis er spezifisch gesehen wird und eingeladen wird, seine Perspektive zu teilen.

    Auch der Projektor bei Facebook, hat angefangen mir zu sagen, wie ich mich zu verhalten habe, was ich über mich teilen sollte oder nicht und was ich doch bei Facebook löschen sollte, damit ich kein Interesse an mir bei ihm wecken sollte … Oh wie ich das liebe, wenn mir man mir sagt was ich zu tun habe … 😉

  • Sucht permanent nach Aufmerksamkeit

    Unbewusste Projektoren sind sehr bedürftig Projektor Human Designund anhänglich. Sie klammern sich an den anderen Menschen und wollen gar nicht von ihm los. Warum? Sie haben ein offenen Sakralzentrum und durch das fehlende Verständnis ihrer Selbst und  die Konditionierung durch die Gesellschaft, denken sie, dass ihnen etwas fehlt und sie versuchen dieses Loch – so empfinden sie das offene Sakralzentrum – zu stopfen. Sie stopfen es gern mit anderen Menschen, mit Essen und mit Sex. Es entwickelt sich zu einer Sucht nach der sakralen Lebensenergie.

    Sie fühlen sich auch sehr zu Generatoren, die ein definiertes Sakralzentrum haben, hingezogen. Denn mit einem Generator fühlen sie sich lebendig, energetisiert und vollen Tatendrang. Nur all das ist nicht ihre Energie und wenn sie diese geborgte Energie missbrauchen, dann können sie krank werden und innerlich völlig ausbrennen.

    Und wenn sich dann der Generator zurückzieht und ihnen ihre “Droge” – das vibrierende Sakralzentrum – entzieht, dann bekommen sie Panik, fast Todesangst und wollen den Generator gar nicht gehen lassen. Sie klammern und versuchen den anderen zu manipulieren, worin sie geschickt sind, denn durch ihr Talente des Sehens, sehen sie nicht nur die Stärken sondern auch die Schwächen des anderen.  Sie machen alles, damit sie nur nicht alleine gelassen werden. Und dadurch werden sie für den Generator nur noch “unattraktiver” (nicht primär auf der sexuellen Ebene) und lästiger.

    So hat auch der Projektor auf Facebook mich nicht gehen lassen und auf verschiedene Weisen, versucht mich zu überreden, ihm weiterhin meine Aufmerksamkeit zu geben. Bei meiner Vergangenheit der immensen Grenzüberschreitung durch Missbrauch und Vergewaltigung, finde ich solches Verhalten fast schon etwas gruselig …

  • Fühlt sich nicht gesehen

    Das ist ein großer Schmerz für den Projektor: egal was er tut oder sagt, eProjektor Human Designr fühlt sich nicht gesehen. Und die Crux dabei ist, dass er dem anderen ja nichts zu sehen gibt. Er gibt den anderen gar nicht die Chance, als er selbst gesehen und anerkannt zu werden, da er sich die ganze Zeit verbiegt und wie ein Generator oder Manifestor verhält, um Aufmerksamkeit zu erregen. Das ist schmerzhaft für den Projektor und verwirrend und abschreckend für den anderen Menschen.

    Dieses Verhalten führt zum Verlust seines Vertrauens in sich selbst und seine Gabe des Sehens, so dass der Projektor in tiefer Resignation und Verbitterung versinkt.

    Es war auch ähnlich mit dem Projektor bei Facebook. Er war verbittert, enttäuscht und vorwurfsvoll, dass ich ihn nicht in mein Leben lasse und mich nicht für ihn interessiere und nicht sehe, was er doch alles zu geben hat. Er hat bestimmt viel zu geben, nur nicht für mich. Und es fiel ihm sehr schwer, das irgendwie zu verstehen oder zu respektieren.

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  • Sexsucht

    Das definierte Sakralzentrum steht für Lebensenergie, Vitalität, D_02 smalerFertilität und Sexualität. Da der Projektor ein offenes Sakralzentrum hat reflektiert er die Sexualität und Lebensenergie seines Gegenübers. Er reflektiert sie nicht nur, sondern spürt es in SEINEM EIGENEN Sakralzentrum magnifiziert. Quasi wie eine Lupe. Wenn es dem Projektor nicht bewusst ist, dass es nur eine Spiegelung des anderen ist, die er verstärkt in seinem Körper wahrnimmt, dann mag er das für Liebe und Leidenschaft halten. Dabei handelt es sich einfach um eine Fata Morgana. Aber weil es so intensiv und faszinierend ist, will der unbewusste Projektor es “haben”.

    Das kann dazu führen, dass Projektoren es schwer haben monogam zu sein, denn sie wollen vom Büfett der anderen sakralen Wesen probieren. Das ist für sie so unbeschreiblich köstlich und verführerisch. Und sie verwechseln diese intensive Spiegelung des anderen für Liebe und Schicksal oder ähnliches abhängig von der restlichen Definition ihres Designs. Das wiederum kann zu sehr viel Schmerz und Verwirrung für den Projektor führen und für die Menschen in seiner Umwelt.

Was ist die Lösung für einen Projektor?

Aus meiner Perspektive ist es sehr hilfreich für einen Projektor, wenn er durch eine Human Design Session seine spezielle Aura, seine besondere Aufgabe, seine Talente und insbesondere seine Strategie und Authorität kennenlernt und versteht. Dann kann ein Projektor ein Quell der Weisheit sein, statt wie man auf Englisch so schön sagt „a pain in the ass“ ;). Denn das enorme Geschenk eines Projektors ist das SEHEN. Er sieht so tief und durchschaut die Mechaniken des Generators, die ihm entweder Erfüllung bringen oder tiefsten Frust und kann dem Generator durch seine “sehenden” Ratschläge eine enorme Hilfe und Führung im Leben sein. WENN der Projektor sich selbst lebt und respektiert.  Für mich ist es immer sehr berührend, wenn ich mit einem Projektor in einer Human Design Session arbeiten kann und ihm erklären kann, dass er einfach anders tickt als 79 % der Menschheit. Ihm zu helfen zu verstehen, dass er weder verkehrt ist, noch faul. Denn die meisten Projektoren denken, dass sie faul sind, weil sie wegen dem offenen Sakralzentrum so wenig Energie haben und mit den Generator einfach nicht auf der Ebene mithalten können.

Und es passiert fast etwas Magisches, wenn der Projektor sich in der Sitzung entspannt, in seinen Körper schlüpft und langsam einfängt sein Projektorsein zu erfahren und körperlich zu erleben! Das ist so wunderschön. UND das Spannende ist, dass man auf einmal Interesse an ihm hat und man ihn anfängt, zu sehen. Ich kann das tief in meinem Körper in meinen Sitzungen spüren und beobachten. Meine Aura erkennt die Aura des Projektors. Der Schlüssel für den Projektor ist, auf die für ihn korrekte und spezifische Einladung zu warten, so dass er gesehen und anerkannt wird. Und schlussendlich Erfolg hat im Leben als er selbst. Denn wenn er die richtige Einladung bekommt, seine Perspektive zu teilen, dann fokussiert sich die Aura des Projektors ganz tief und intim auf sein Gegenüber – wie ein Pfeil – und kann dem anderen eine wichtige Führung in seinem Leben sein. Er trifft voller Erfolg sein Ziel. Da wird die Weisheit des Projektors sichtbar und sein Gegenüber ist dankbar und kann die Weisheit sowohl anerkennen als auch annehmen.

Aloha,

Angelina Fabian

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